Griechische Mythologie - Hestia: Göttin des Herdfeuers und der Jungfräulichkeit

u/Fischiot

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Als Schwester des Zeus ist Hestia in der griechischen Mythologie eine der zwölf olympischen Gottheiten.

Göttin Hestia (Hestia bedeutet Herd) gilt als Hüterin des Herdfeuers und des Opferfeuers. Sie ist auch Göttin des Familien- und Staatsherdes.

Hestia ist die älteste Tochter der Titanen Kronos und Rhea. Alle Geschwister der Hestia: Zeus, Poseidon, Hades, Demeter und Hera.

Göttin Hestia ist eine Besonderheit. Im Grunde sind alle Götter und auch alle Sterbliche der Macht der Aphrodite (Göttin der Liebe) unterworfen. Göttin Hestia entzieht sich der Macht der Aphrodite und ist deshalb eine jungfräuliche Göttin. Wer entzieht sich neben Hestia noch der Macht der Aphrodite? Athene (Göttin der Weisheit und Namensgeberin der Stadt Athen) und Artemis (Göttin der Jagd und Hüterin der Frauen und Kinder) sind ebenfalls nicht der Macht der Aphrodite unterworfen.

Einmal hatte Poseidon (der mächtigste Gott der Meere) um die Hand der Hestia geworben. Apollon (Lichtgott) warb ebenfalls um Hestia. Göttin Hestia schwor jedoch, ewig Jungfrau zu bleiben.

Gottvater Zeus akzeptierte den Wunsch der Hestia und erklärte sie zur Göttin der ewigen Jungfräulichkeit.

In der Kunst wird Hestia meist mit einem ernsten Gesichtsausdruck dargestellt. Ihrer Keuschheit entsprechend, wird sie in der Kunst nie nackt dargestellt.

Pausanias (griechischer Reiseschriftsteller und Geograph) berichtet von folgenden Kultstätten, zu Ehren der Göttin Hestia:

Athen (Hauptstadt von Griechenland)

Oropos (griechische Gemeinde im Nordwesten der Halbinsel Attika)

Hermione (Kleinstadt auf der Halbinsel Peloponnes in der Landschaft Argolis)

Sparta (im Süden der Peloponnes, in der Antike der Hauptort der Landschaft Lakonien)

Olympia (Heiligtum des Zeus in Elis, Nordwesten der Halbinsel Peloponnes)

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